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22. Februar 2017

Glutenfrei lecker

Nein, ich habe keine Nahrungsmittelunverträglichkeiten, bin aber neugierig alternative Rezepte auszuprobieren. Gut, das Rad wurde hier nicht neu erfunden und wenn ich ehrlich bin, wollte ich mich schlicht und ergreifend mit einem süßen Schokoladenkuchen selbst verwöhnen ;-) 

Für einen kleinen Kuchen mit 18cm Durchmesser schlagt ihr drei Eiweiß steif und lasst nach und nach 110g Zucker einrieseln. Währenddessen schmelzt 75g dunkle Schokolade im Wasserbad und hackt 100g Datteln. Die leicht abgekühlte Schokolade rührt unter die Eiweißmasse und gebt 20g glutenfreies Mehl dazu. Ich habe hier Haselnussmehl verwendet. Zum Schluss hebt ihr die Datteln unter die Schokomasse. 

In einer nicht gefetteten, aber mit Backpapier ausgelegten Springform braucht diese Sünde ca. 45 Minuten bei 180 Grad Ober-/Unterhitze. 



13. Februar 2017

Das Tief

Es ist Montag und ich habe ein Kreativitätsloch. Wortlos sitze ich vor meinem Macbook. Dieses Wochenende war seltsam, bewegend, emotional, aber auch sonnig, lustig, intensiv und irgendwie verrückt. Von Allem etwas. Das ist aber sicher nicht der Grund für meine Leere. Normalerweise stacheln gefühlsmäßig intensive Erlebnisse mein Einfallsreichtum an, doch mittlerweile sind wieder Minuten des Starrens vergangen. 

Also fasse ich mich kurz und knapp - das Rezept zum gedeckten Birnenkuchen:

Für den Teig 600g Mehl, 200g Zucker, 300g weiche Butter, 100g Doppelrahmfrischkäse und zwei Eier zuerst mit dem Knethaken, dann mit den Händen kurz bearbeiten, dann zu zwei Kugeln formen und kühl stellen. 

Für die Birnenfüllung 1,5kg Birnen schälen, entkernen und in kleine Stücke schneiden. Mittlerweile den Saft von 2 Zitronen, evtl. etwas Rum (habe ich weggelassen), mit 50g Zucker und zwei EL Gelee (hier Holunderblüte) aufkochen und die Birnenstücke hinzugeben. Eine mit Wasser angerührte Packung Vanillepudding liefert die nötige Bindung. 

Während das Kompott abkühlt und der Ofen auf 200 Grad vorheizt, rollt ihr beide Teigkugeln  für die Größe der Fettpfanne des Ofens zurecht. Legt den unteren Teil auf ein Backpapier, füllt alles mit dem Kompott und deckt alles oben ab. Drückt die Kanten fest zusammen.  Damit der Kuchen schön glänzt und bräunt, bestreicht ihn noch mit einem verquirlten Ei und backt ihn auf der UNTEREN Schiene 35-40 Minuten. 


23. Januar 2017

Milchmädchen

Es begann alles mit einem Fehlkauf. Eigentlich wollte ich Soyasahne zum Kochen kaufen. Doch daheim musste ich mit Erschrecken feststellen daneben gegriffen zu haben. Ich hatte Kondensmilch im Beutel. Meine Oma war die letzte Person, die Kondensmilch verwendet hat und so stand ich jetzt etwas ratlos vor dem Tetrapack. Beim Backen arbeite ich oft mit gezuckerter Kondensmilch, auch Milchmädchen genannt, aber die hat ja eine ganz andere Konsistenz. Also erst einmal das Internet um Rat fragen. Und siehe da - ich erhalte eine meiner Lieblingszutaten mit etwas Aufwand: 

Um den Fettgehalt der Kondensmilch von ca. 7,5% auf etwa 9% zu erhöhen, reduziert ihr die Kondensmilch zuerst einmal in einer Pfanne um die Hälfte. Dann gebt ihr auf 100g Milch 110g Zucker und kocht beides bei niedriger Temperatur in einem relativ großen Topf auf die gewünschte Konsistenz. Die ist dann erreicht, wenn die Milch beginnt Fäden zu ziehen. 

Da ich mir nicht sicher war, wie lange die selbstgemachte Kondensmilch hält, habe ich sie gleich für meinen Milchmädchen-Kuchen verwendet. Das Rezept ist hier für einen kleinen Kuchen (15cm) halbiert.

Vermengt 200g Milchmädchen (gezuckerte Kondensmilch, selbstgemacht oder gekauft) mit 2 Eiern und 25g geschmolzener Butter. Vermengt 90g Mehl mit 1/2TL Backpulver und siebt beides unter. Füllt den Teig in eine gefettete Springform und backt den Kuchen bei 175Grad ca. 40 Minuten. Das ist ein superleichtes, gelingsicheres Rezept und eurer Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Herrlich schmeckt er mit einer Portion Puderzucker, samtiger Mascarpone-Creme oder einem Schuss Karamellsoße. Ich habe hier noch Waldbeeren drüber gestreut.