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10. Februar 2015

Die Mutprobe

Erst vor ein paar Wochen habe ich mich an die Trockenhefe getraut. Für meine Freundin Suzi, die jetzt sicher mosern wird, weil sie lieber Susanne genannt werden möchte, habe ich mich an Frischhefe gewagt und Buchteln gebacken. Für den Bayer: Rohrnudeln.

Noch traue ich mich nicht Hefeteig ohne Rezept zu backen, also habe ich meinen geliebten Ordner gewälzt und die Upside-Down-Buchteln mit Karamellnüssen aus der lecker.de gebacken. Und weil der Teig so schön aufgegangen ist, eine weitere Form mit Zimtzucker Buchteln. Ich bin hin und weg, weil es so einfach gegangen ist und die gebrannten Nüsse der Knüller sind.

Jetzt sprüht es in meinem Kopf nur so vor Ideen! Ich werde sie demnächst mit Mohn, Aprikosen, und Zwetschgenkompott füllen oder mit Johannisbeerguss toppen. 


Und welche bahnbrechende Ideen wollt ihr mir noch verraten?

4. Februar 2015

Kirschen im Glas


Einerseits genieße ich den Schnee im romantischen und winterlichen München, andererseits habe ich das Gefühl, dass der Frühling noch ganz weit weg ist. Auf der Suche nach Inspiration haben mich dann Kirschen im Glas und ein Rezept aus der Lecker Bakery angelacht. 



Auch wenn Einige unken, so ein großmütterlicher Kuchen darf nicht mit frischem Obst gebacken werden und ist somit eine großartige Alternative im Winter. Ehrlich gesagt ist mir der Mürbeteig nicht ganz so gut gelungen und ist zu matschig geworden. Die Kirschen müssen gut abtropfen und werden dann am Boden verteilt. Darüber verteilt ihr eine Mischung aus 250g Schmand, 200g Sahne, 4 Eiern, 100g Zucker und 2EL Speisestärke. 
Nach ca. einer Stunde Backzeit bei 180 Grad ist der Kuchen dann fertig.



25. Januar 2015

Der Angstgegner

Ich habe Kopfschmerzen und das liegt einzig und allein daran, dass ich unbedingt backen möchte. Die Schwierigkeit besteht darin, dass die Supermärkte geschlossen haben und ich somit alle Zutaten im Haus haben muss. Also habe ich meinen Ordner durchforstet und bin wieder bei einem Rezept hängengeblieben, welches mir nicht zum ersten Mal durch die Hände geglitten ist: das Zimtbrot 

Hört sich ja sowas von lecker an, ist ein ideales Wintergebäck, alle Zutaten habe ich im daheim und dann kommt der Haken - es ist ein Hefeteig :-( Hefeteig ängstigt mich zutiefst. Wann immer es geht, versuche ich mich vor Hefeteig zu drücken. Das ist bei mir wie mit pochierten Eiern - neun von zehn misslingen. 

Pobacken zusammenkneifen und los gehts. Es beginnt ja schon damit, dass ich keine Küchenmaschine habe und ich es wahnsinnig anstrengend finde mit dem Knethaken des Handmixers die geforderten acht Minuten zu rühren. Auch heute habe ich nach zwei Minuten die Seegel gestrichen und den Teig per Hand geknetet. Dafür ganze 15 Minuten. 
Knackpunkt zwei ist die Wartezeit. Der Teig muss ca. eine Stunde an einem warmen Ort auf die doppelte Menge gehen. Ungeduldig tigere ich um die Schüssel und dann trifft mich doch glatt der Schlag. Die Teigmenge ist immer noch die Gleiche. Ignorieren und weiter machen. 

Den Teig 0,5 bis 1cm dick ausrollen und mit flüssiger Butter bestreichen und mit Zimtzucker bestreuen. Dann in ca. 8x8 cm große Quadrate schneiden, aufeinander schichten und in eine gefettete Kastenform stellen. Dann noch einmal 30-60 Minuten gehen lassen. Meine Freude war riesig, als ich wieder unter das Küchentuch geblickt habe und der Teig doch plötzlich aufgegangen war! Für 30-40 Minuten bei 180 Grad in den Ofen und danach 20 Minuten auskühlen lassen, stürzen und servieren. 


Noch leicht warm ideal fürs Frühstück oder zum Kaffee. Jeder darf zupfen und genießen!